Dienstag, 31. März 2009

Are we driven by emotions or rationality?

As Nassim Nicholas Taleb states: "One cannot make a decision without emotion"

Think about a totally rational person, who takes every alternative outcome into its decision. Think about the US President Obama who should decide between saving GM or let it fail. There are several reasons, which favours a bankruptcy and several reasons, which speak against it. Emotions serves as a lubricant of reason. 

Out of this insight, another question arises. Which decisions are favoured by our emotions?

John K. Galbraith suggests: The decisions, which cover the conventional wisdom. Audiences of all kinds most applaud what they like best. Who should like to hear shocking facts even if they are deemed to be true, they will be heard to late. The conventional wisdom in 2007 wasn't even a recession, nowadays we talk about the avoidance of a depression. Humans do not really care if decisions are true, they only need to satisfy the following three criterias:
  • We associate truth with convenience.
  • We find highly acceptable what contributes most to self-esteem.
  • And most imporant we approve most of what we best understand.
Conclusion

An adaptive environment is to complex to decide with rationality. We are led by emotion to simplify the consequences of our decisions. The consequences are simplyfied to those we best understand and those we find highly acceptable because of the reasons mentioned above.

Option strategies

In the last days I prepared myself for a client appointment. In order to introduce a new possibility to acquire new clients i developed an excel-file to simulate different option strategies. You may have a look at it and share your thoughts or improvment advise:

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Sonntag, 22. März 2009

Schweizer Immobilienmarkt - Belehnung von Liegenschaften

Ein hedonisches Verfahren bestimmt in der Schweiz den Wert einer Liegenschaft, welchen die Banken in der Theorie mit maximal 80% belehnen. Diese Fixierung auf vergangene Daten stellt ein nicht unerhebliches Risiko dar. Weitere Gründe sprechen zusätzlich dafür, dass wir in der Schweiz aktuell die Grundlagen für eine Immobilienblase legen. 

Gerne möchte ich die Grundlagen für eine Immobilienblase auflisten und jeweils die aktuelle Situation in der CH bezüglich dieser Kriterien betrachten. 

Grundlagen:
  • Eine expansive Geldpolitik führt zu einer höheren Nachfrage nach günstigem Wohneigentum.
  • Die Preise von Wohneigentum werden als stabil betrachtet. „Grundstücke (Immobilien) sind eine gute Anlagemöglichkeit, deren Preis steigt immer“.
  • Das Angebot wird stark ausgeweitet.
  • Die Finanzierungsrichtlinien werden gelockert oder es bestehen im Nachhinein betrachtet idiotische Bewertungsmethoden.
  • Inlfationäre Entwicklungen können anfänglich zu einer höheren Nachfrage nach Sachwerten (Wohneigentum) und einer höheren Nachfrage nach Fremdfinanzierung (Hypotheken) führen.
1. Eine expansive Geldpolitik führt zu einer höheren Nachfrage nach günstigem Wohneigentum.
Diese Geldpolitik besteht in der Schweiz bereits seit dem Platzen der letzten Blase am Immobilienmarkt in den 90er Jahren. Die Zinsen sind im Schnitt auf ein unhaltbares Mittel gesunken. Aktuell kann eine 10 jährige Festhypothek zu ca. 3.3% abgeschlossen werden. Die angefügte Grafik stimmt mit bedenklich bezüglich der Nachhaltigkeit der Nachfrage nach EFH und MFH in der Schweiz.

Die Zinsen von Festhypotheken sind von 2006 an bis Mitte 2008 gestiegen, jedoch nur auf ein Niveau, welches unter dem langjährigen Durchschnitt liegt. Nichts desto trotz sind die Bewilligungen für MFH stagniert und die Bewilligungen für EFH seither rückläufig. Die Frage die sich mir dabei stellt: Wie sieht die Situation aus, wenn urplötzlich hohe  Hypothekarzinsen anfallen, sprich Zinsen von 5-10%.

2. Die Preise von Wohneigentum werden als stabil betrachtet. „Grundstücke (Immobilien) sind eine gute Anlagemöglichkeit, deren Preis steigt immer“.
Gerade gestern hat mich ein Kollege darauf angesprochen, dass er aktuell eine Liegenschaft sucht aufgrund der tiefen Finanzierungskosten und da dadurch die Preise ja stabil bleiben würden. Diese Idee von stabilen Preisen ist bereits einigermassen verbreitet jedoch nie so stark ausgeprägt wie in den USA. Eine Ursache für die schwächere Ausprügung ist sicherlich die Immobilienkrise, welche die Schweiz anfangs der 90er Jahre erlebt hat. In den USA ist die letzte Krise auf dem Wohungsmarkt ca. 10 Jahre älter.

3. Das Angebot wird stark ausgeweitet.
Aufgrund der erwarteten steigenden Prognosen wird das Angebot so stark wie möglich ausgeweitet. Diese Ausweitung erfolgt nicht im gleichen Moment der höheren Nachrfrage. Der Wohnungsbestand in der Schweiz nimmt um jährlich ca. 40'000 zu. Dies ist noch keine extreme Zunahme jedoch bereits ein hoher Wert, vor allem wenn man bedenkt dass der Boom der 90er Jahre 92/93 vor allem durch staatliche Unterstützung zu Stande kam.



4. Die Finanzierungsrichtlinien werden gelockert oder es bestehen im Nachhinein betrachtet idiotische Bewertungsmethoden.
Die Finanzierungsrichtlinien der schweizer Banken sind im internationalen Vergleich relativ robust. Eine Lockerung kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, da Banken zur Zeit alles versuchen um Kundenabflüsse zu verhindern oder neue Kunden anzulocken. Sollte es zu einem Platzen und zum vorgängigen Entstehen eienr Immobilienblase in der Schweiz kommen wird die hedonische Bewertungsmethode im Nachhinein als Hauptursache betrachtet oder zumindest für den Konkurs von verschiedenen Regionalbanken verantwortlich gemacht. Wie kann man einen Häuserpreis aufgrund bezahlter Werte rechtfertigen? Die Folge dieses Verfahren ist, dass die Preise laufend steigen werden bis zu einem Zeitpunkt an dem alles in sich zusammenfällt. 

Zusätzlich wird auch die Tragbarkeit zu einem Prblem werden. Man rechnet hierbei mit einem Durschnittssatz von 5% seit 1990. Seit 1990 gabe es aber keine Inflation. Wie sehen wohl die durchschnittlichen Zinssätze für Hypotheken während einer Inflation aus? Zusätzlich ist es ein Unding hierbei mit Durchschnittwerten zu berechnen, da der jeweilige Hypothekarnehmer nicht diese bezahlt sondern je nachdem auch die Extremwerte. 

5. Inlfationäre Entwicklungen können anfänglich zu einer höheren Nachfrage nach Sachwerten (Wohneigentum) und einer höheren Nachfrage nach Fremdfinanzierung (Hypotheken) führen.
Aktuell spricht alle Welt von Deflation, die neuste Massnahme der US Notenbank verdeutlicht dies eindeutig. Bei einer Normalisierung des Geldmengenmultiplikators (siehe Grafik) könnte sich diese Entwicklung jedoch umkehren. Marc Faber hat beispielsweise erst kürzlich von einer Hyperinflation gewarnt. Bei einer Inflation profitieren Sachwerte und Fremdfinanzierungen. Während diese beiden Kriterien anfänglich zu einer höheren Nachfrage nach Wohneigentum sowie einer höheren Nachfrage nach Hypotheken führen, kann sich dieser Trend mit der Zeit stark umkehren. Folgend möchte ich die Folgen einer höheren Inflation chronologisch aufführen:
  • Eine höhere Inflationserwartung führt zu einer stabilen Nachfrage nach Wohneigentum obwohl die Zinsen zwangsläufig ebenfalls steigen (Diese Entwicklung haben wir bei den Gesuchen nach MFH gesehen). 
  • Die neuen Eigentümer versuchen eine möglichst hohe Hypothek zu beanspruchen und bestehende schlechte Schuldner Ihre Hypotheken zu erhöhen um die steigenden Zinsen zu finanzieren.
  • Ab einem gewissen Level der Zinssätze, welche durch die höhere Inflation extrem hohe Werte erreicht, können die schlechtesten Schuldner ihre Hypotheken nicht mehr erhöhen und werden zwangsläufig die Wohnung verlassen müssen. Dieses höhere Angebot führt zu sinkenden Preisen, sofern die Neunachfrage bereits nachgelassen hat.
  • Die sinkenden Preise führen, dazu dass immer mehr Schuldner zahlungsausfällig werden und die Banken Ihre Kriterien verschärfen. Da durch die hedonische Bewertung ständig die inflationierten Bewertungen als angemessen betrachtet werden, haben die Banken immense Probleme in Ihrer Bilanz aufgebaut.
Schlussfolgerung
Sollte es aktuell zu keinen sinkenden Preisen auf dem Schweizer Immobilienmarkt kommen, wird sich die CH Wirtschaft ein grosses Problem in der Zukunft aufbauen. Die Grundlagen einer Blase bestehen in der Schweiz bereits sind jedoch noch nicht so stark ausgeprägt um aktuell von einer Blase sprechen zu können. Das Entstehen der Blase ist jedoch meiner Meinung nach unvermeidbar. Entweder erfolgt dies glimpflich in dem bereits früh auf eine ansteigende Inflation reagiert wird oder es endet fatal in dem inflationäre Entwicklungen die Blase verstärken wie unter Punkt 5 aufgeführt.

Ich hoffe ich konnte einige Leute mit diesem Beitrag zum Nachdenken bewegen. Durch die richtigen Entscheide und Vorgehensweise könnten diese Entwicklungen gemildert werden und ich hoffe, dass dies der Fall sein wird.

Mittwoch, 18. März 2009

The Notorious A.I.G

Dienstag, 17. März 2009

Reminder to myself - Possibilities without the FED and the SNB

Today I attended an event of the "Liberales Institut" in Zürich about "the financial crisis and money: the need of a new monetary system." -> http://www.libinst.ch/

The need of central banks
  • 1. Has central banks any positive sense or are they only here to prevent the world from the mistakes and bubbles they built?
  • 2. Could banks find other income sources than the cheap money lent by the central banks (Fee for advisory time etc.)?
  • 3. Has really every (expect one) hyper inflation occured after 1907, so after the creating of the FED?
Some points to really think about. As exemple why does banks need to gain over products and not over sold knowledge like a doctor or a lawyer. This very reason leads to a production of expensive financial products, not the need of clients. This was pointed out by Alfons Cortes, columnist for FuW, if i am remebering correct.

Montag, 16. März 2009

Bullish or bearish?

I can absolutely recommend you the book of Nassim Nicholas Taleb - Fooled by Randomness. The author who got know with his so called black swan.

I have to reformulate the citation of Galbraith. There is a possibility how economic forecasts can be used in trading. 

Probability is not enough to decide

Have you ever been asked by someone if you are bullish or bearish? Well let's assume that you suggest the market to go up in the next week more likely than it goes down? Are you now bullish? Actually you are, but does it means that you are buying calls or puts? Well, you can do both!!! The magic word is the expected payoff of your investment.
  • 1. scenario: Market moves up: 70% probability
  • 2. scenario: Market goes down: 30% probability
Normally you should buy calls now, but not if you look at the individual payoffs. 
  • 1. scenario: Outcome: 3% rise in stock prices
  • 2. scenario: Outcome: 10% decline in stock prices and higher volatility
Whereas the expectd payoff in scenario 1 is 70% * 3% = 2.1%, it is 30% * 10% = 3% in scenario 2 with a higher volatility which leads automatically to an even higher payoff of your investment. 

To conclude

Every economic forecast, which don't show some alternative scenarios is useless. An exact forecast in this adaptiv dynamic system isn't possible. With possibiliteis of developments and possible outcomes or payoffs you can build a trading strategy on economic forecasting.  Last i would like to remind myself and you as a reader to make the different between market direction and investment direction and to not answer a simple bullish / bearish question.

John K. Galbraith

The economist John Kenneth Galbraith once said, “The only function of economic forecasting is to make astrology look respectable.”

Has the economy hit bottom yet? An interessting NYT Article:

Donnerstag, 12. März 2009

Cramer / Stewart Fight

Donnerstag, 5. März 2009

It's good we have experts to manage the crisis...

John Maynard Keynes once said:

“The market can stay irrational, longer than you can stay solvent”